uninteressantes Geschwafel einer unerhörten Philosophin

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Warum nicht mal ich

Warum über andere schreiben, wenns einem selbst beschissen genug geht? Warum nicht die eigene Geschichte der von anderen, der von fremden vorziehen? Weil sie so persönlich ist? Weil sie nicht fiktiv ist und verletzlich macht? Weil sie nicht spektakulär genug ist um breites Publikum zu erreichen?



Es tut weh zu hören, dass man "nicht alleine" sei, wenn es doch genau das ist, was man fühlt. Einsamkeit. Verlassenheit. Das große schwarze Loch, in welches man fällt, sobald das Haus leer und die Stille unendlich ist. Alle fühlen mit dir, aber keiner kann mir helfen.

Ich habe aufgehört zu essen, weil mir schlecht von der Vertröstung wird, die das Essen verspricht. Schokolade macht glücklich. Doch wie lange? Nicht genug um über die nächsten Wochen hinwegzutäuschen, die Wochen in denen sich der Trost rächt und du merkst, dass du mehr brauchst, aber dein Gewissen dich dafür tot schlägt.
9.4.07 18:40


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Eingeschlafene Füße



Reitertag. Mein Leben als Turnierassi.
Was hab ich gemacht? Ich bin dem Sam sein Sam gewesen und hab mit ihm fremde Pferde geputzt, musste mitleiden, weil er nicht das gesunde nehmen durfte, sondern nur das arme asthmakranke Pferd reiten musste und bei der Steigerung des Hasses miteifern, bis es zu der Backpfeife kam, die der angetrunkene Reitlehrer sich getraute auszuteilen, obwohl er selbst die schlechten Tipps gegeben und überhöhte Forderungen an sein krankes Pferd und dessen Reiter stellt, während er das Tier zum Osterreiten an völlig fremde Tierquäler vermietet, die ihn wund und weich geritten haben, bis es offene Stellen von Maul bis Schweif hatte.

(Osterreiten ist Tierquälerei - meistens zumindest und wie es von den meisten praktiziert wird. Es sollte entweder scharfe Vorschriften dafür geben oder verboten werden, alles andere ist nicht zu ertragen.)

Ich hasse Menschen und ich kann nicht mit ansehen, wie sie gefeiert werden ob ihrer Leistungen, wenn das Pferd sie erbracht hat. Nutztiere, Mittel zum Zwecke des Ruhms und der Ehre. IRgendetwas hat dabei den schalen Nachgeschmack der Wagenrennspiele des Antiken Olympias: Der Wagenlenker riskiert sein Leben, die Pferde werden grausamst missbraucht, der Züchter gewinnt den Preis.

Wir haben nichts gewonnen. Nur einen Sonnenstich und Sonnenbrand auf der Nase. Was halten wir davon? Kehrt ihm den Rücken!

22.4.07 20:48





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