uninteressantes Geschwafel einer unerhörten Philosophin

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Endpunkt

Es ist soweit. der bisherige Endpunkt ist erreicht. Ich sitze fest und muss sehen, das die Befürchtungen, die immer näher rückten, endlich eingetroffen sind. Meine Vergangenheit hat mich ein. Und meine Zukunft schreckt mich. Die Angst, dass es so werden wird wie damals. Wie damals, oder schlimmer.
Ich hasse mich selbst und meine eigene Hilflosigkeit. Meine Feigheit, meinen mangelnden Willen. Meine Bequemlichkeit.
9.8.06 20:30


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wenigstens glücklich

Es ist schon erstaunlich, dass es mir so selten möglich ist, einfach nur mein dummes Schandmaul zu halten, sodass auch die, die mir am liebsten sind, irgendwann nicht anders können, als mich in einer angetäuschten Umarmung zu erwürgen, wie ich es verdient hätte – aber dann wäre ich wenigstens glücklich gestorben.



BEUTEL UND BILDER


Nach dem großen Abfahrtsplenum, bei dem ich schließlich meinen Beutel als vermisst melden musste, „Diesen schwarzen ’Ohne Dich ist alles doof’ - Beutel mit dem dämlichen Schaf drauf“, kam mir unten, vor der Mensa dann die beinahe erschlagende Erkenntnis mit Hilfe von Jens. Warum ist der Beutel, der mich dazu veranlasst, Leute für idiotisch zu erklären, wenn sie damit rumlaufen würden, der Beutel, den ich nur trage, weil er von meinem Dummstiefel persönlich stammt, obwohl er plastisch, umweltbelastend und peinlich ist, warum ist dieser Beutel verschwunden?
Nun ja, fangen wir von vorne an.
Vor dem Computer in der Mensa standen Chris, Jens und ich und suchten nach einem Foto, dass meinen Namenseintrag bei in Chris’ Gmail-Konto schmücken sollte, fragten schließlich nach Svenjas Passwort, damit sie uns den Link des Forums erschließen könnte und fanden dann heraus, dass das Bild aus dem Forum von dem Computer aus, an dem wir standen, nicht kopierbar war, weil dieser über keine Str-Taste verfügte. Als wir jedoch das Foto fanden, erleuchtete es Jens, dass ich der kranke Mensch sei, der solch krankes Foto von sich selbst ins Forum stellte und ich verbreitete erstaunt, dass ich eben dieses „kranke“ Foto in entsprechender Postergröße meinem Freund, in Glas gerahmt, in eines der Adventspäckchen des letzten Jahres verpackt hatte, damit er es sich in die Wohnung hinge. Würden denn die Anwesenden diese Foto nicht in ihre Wohnung hängen? … … … Anscheinend nicht. Und wie der kalte Sommerregen in den ausklingenden Sommertagen kam mir die Erkenntnis, dass eben genau das doch der Grund gewesen sein könnte, warum das Glas zertreten und das Bild für ewig daran gehindert worden ward, an irgendwes jemandes Wand zu hängen. Und alles was davon übrig blieb war Jens’ Grinsen, das mir zwischen den Zähnen mitteilte, wie ich es denn anders auch nicht mit dem Beutel von statten gehen gelassen hätte.

Mir stellt sich jetzt nur noch die Frage, ob man sich denn nicht auch ohne Freud’s unbewusstes inneres Drecksschwein sagen könnte, was man von gegenseitigen Geschenken denn so halten würde…
13.8.06 13:26





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