uninteressantes Geschwafel einer unerhörten Philosophin

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Schulfest in action

Schulfest war sozusagen ein Erfolg. Trotz allem.

Das Blöde war nur, dass die engagierte Band aufgrund der "Kein-Bock"-Stimmung ihres Bassisten am Vortag abgesagt hat und bei dem akuten Zeitmangel keine Ersatzband organisiert werden konnte.

Die Kurse liefen, wie vorgesehen super, nur, dass etwa die Hälfte der Teilnehmer (vorrangig die 10.Klassen) mit Abwesenheit glänzten und kollektiv am Felixsee baden gegangen waren...
Es war trotzdem sehr lustig, wie ich fand - und das bestätigten die vor Freude strahlenden Gesichter der 5 Klässler, die sich nach Kurzdialogen unserer Marionettengruppen vor Lachen die kleinen Mäulchen zuhielten und auch sonst staunend durch unser ansonsten schlicht hässliches Schulhaus wuselten.

Heutzutage sehen die 5.Klässler auch eher wie 3.Klässler aus - es kann einfach nicht nur daran liegen, dass ich immer älter werde...

Zeugnisse gabs mittlerweile auch und neuerdings werden potthässliche Urkunden für hervorragendes Engagement (rot) und besondere Leistungen (blau) verteilt, die wohl irgendjemandem zum Durchhalten bewegen versuchen sollen... Naja. Ein bisschen Stolzgefühl macht sich zugegebenermaßen in mir breit - vor allem, weil ich Person Nummer 1 war, die eine Blaue erhielt
*wir wollen ja keinen spöttisch angucken*

Jetzt sind erstmal Ferien und ich muss mir noch Wahrheiten auswählen, mit denen ich mir meine tolle neue Strandbekanntschaft vom Leib halten kann. Es ist ja gut fürs Selbstwertgefühl und die Entspannung von Adonis mit Sonnencreme eingerieben zu werden, aber wenn Adonis zu viele Muskeln und zu wenig Verstand hat zu bemerken, dass das, was man abweisendes sagt, ernst gemeint ist, wird das mit der Zeit nicht nur nervend, sondern gefährlich...

Das solls fürs erste gewesen sein.

Tollste Neuerung:
ENDLICH HABE ICH WIEDER INTERNETANSCHLUSS, EIN FUNKTIONIERENDES TELEFON UND HANDYGUTHABEN

Schlechteste Nachricht:
GMX will Geld von mir, weil es beim Dummfang mich erwischt hat und ich habe keines, das ich bereit bin abzugeben.
Ergo: Problem in Anmarsch
7.7.06 19:39


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Die Weltherrschaft



Ein Königreich für Erkenntnis
8.7.06 15:28


Wiederholungstäter

Es gibt bestimmte Worte, die mir immer wieder durch den Kopf gehen, wie wiederkehrende Träume oder Ohrwürmer, die man einfach tagtäglich vor sich hinsummt, wenn man gerade eigentlich gar nicht darüber nachgedacht hat. Manchmal sind es Namen, Namen wir Rürgsenglürgs zum Beispiel (ein Lob an alle fleißigen Leser, die herausfinden, wer Rürgsenglürgs war - ich könnte weinen, denn statt diesem Namen hätt ich lieber keinen).
Aber auch RÜDIGER *erotisiertstöhn*, einer der widerlichen Freunde des Widerlings ÖHF* - einem Menschen, den man niemals auf irgendwelche Kinder loslassen sollte, keine eigenen Töchter von französischen Müttern (wie kann man mit so einem Scheusal freiwillig ein Kind haben?) und schon gar keine hilflosen Schulklassen, die auf der Suche nach einem geeigneten Klassenlehrer auf einen permanent schmierigen, höchstwahrscheinlich sehr kranken Mann verwiesen werden, der sich selbst Onkel nennt (Ich weiß, warum man sich vor Onkeln für die alles, was weiblich ist und Sport macht in seksi knappen Höschen zu erscheinen hat und dann ja nichts kapuuuhuuht machen darf, fürchten sollte, seit ich diesen Menschen zum ersten Mal sah) - oder aber auch Bezeichnungen von Gegenständen (Liebe Grüße an den Gabelstaplerfahrer Klaus (oder wars doch der Wagenheber Karl?)) wie Worchester Sauce oder einfach Unwörter wie Bellestrik, Defribrillatives oder Metamorphose.
Ländernamen wie Uruguay, Malawi, Andorra oder so.

Und ansonsten IRRAGUNGIBILITA (danke Chimera), was italienisch ist und soviel heißt wie Unerreichbarkeit (danke ominöser Mr.G)

Wörter: Ich liebe euch alle.

Sinnfrage? Is heut nicht
9.7.06 21:52


Warum sich das Leben für mich nicht lohnt

Der Fakt, durch den ich sterbe, ist der, dass ich das große Glück nie erreichen können werde. Das große Glück ist nicht für mich vorgesehen, für mich unerreichbar. Nicht zu haben für mich. Einfach nicht eingeplant.
Denn ich tauge selbst nicht dazu, wofür mein eigener Traum mich vorsieht. Mein Traum von Frieden, Liebe, Geborgenheit, Heimat und Ziel. Mein Traum vom Leben, mein Traum von der Zukunft. Ich selbst bin nicht dazu fähig, ein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben und auch nicht bereit, ein Leben 2. Graden an seiner statt zu führen - ebensowenig wie andere.
Ich bin nicht bereit, meine Vorstellungen den mir gegebenen Voraussetzungen anzupassen und daran wird mein Leben scheitern. Ich selbst bin nicht dazu in der Lage, einen Ort finden zu können, an dem ich zu Hause bin. Ein Ort für meinen Lebensabend. Ein Ort, den ich mit Freunden und Familie teilen kann, wo ich bleiben und wohin ich zurückkehren darf, denn ich interessiere mich nur für Berufe, in denen dies unmöglich oder einfach nicht vorgesehen ist. Wenn ich also meinen Interessen nachgehe, führen sie mich auf einen Weg, der nicht in meinen großen Plan vom erfüllten Leben passt, ebensowenig, wie wenn ich einen der Berufe ohne Berufung ausübe, der meine Seele verkümmern lässt, mir dafür aber die anderen Wünsche erfüllt. Keine der Varianten passt in meinen Traum vom sogenannten großen Glück.
Ich liebe einen Mann, der mein Bestes will, Selbstständigkeit und Gleichstellung von mir verlangt, Karriere, die ich in meinem Plan nicht vorgsehen habe.
Wenn ich die Wahl habe zwischen gut und besser, würde ich das Erstere nehmen, doch er strebt nach dem Zweiten, im Grunde seines Herzens. Wenn ich die Wahl habe, zwischen Bleiben und Weiterkommen, würde ich das Erstere nehmen, doch er hat für sich schon akzeptiert, dass er immer weiter fortgehen muss. wenn ich die Wahl habe, zwischen dem Glück meiner Kinder und der Zukunft meiner Kinder, würde ich immer Ersteres wählen, doch er will das Zweite. Unbeirrbar.
Da ist kein Platz für Familie, solange noch etwas unerreicht ist, was ihr das Leben später erleichtern könnte. Da ist keine Möglichkeit inne zu halten auf der Suche nach innerer Sättigung und Erfüllung, weil es einfach zu weit entfernt liegt.
Kann ein Weg gemeinsam gegangen werden, der in verscheidenen Richtungen verläuft und aneinander vorbeiführt? Meine Beziehung zerbricht an zu vielen Wahrheiten, die sich durch meine Illusionen fressen wie Maden durch einen Apfel. Doch was bin ich ohne ihn, den ich liebe? Was bin ich ohne seine Stütze, ohne seine Stimme der Vernunft?

Nichts bin ich, den das große Glück ist für mich nicht vorgesehen.
11.7.06 07:08


sensible Wurzeln - situative Betrachtungen; Chapter ONE

fröhliche Menschen leben länger, ich weiß schon, und die mit einem sinnerfüllten Leben auch - zumindest freiwillig
ich hab unliebsame Erkenntnissen Platz machen müssen und diese beherrschen gerade mehr oder weniger mein Denken - meine Vorstellungen vom Leben passen nicht mit der Theologierichtung überein, die ich bisher vorhatte einzuschlagen (bei Anstellung an Universitäten steht einem als Geisteswissenschaftler anders als Schulangestellten nur eine auf max. 4 Jahre befristete Arbeitsstelle zur Verfügung) Ich bin jedoch ein Mensch mit sensiblen Wurzeln. Ich kann nicht innerhalb von 4 Jahren mein Leben umkrempeln und in einer neuen Stadt mit neuen Freunden, neuer Wohnung, neuer Arbeit ein Leben aufbauen, dass mir ausreichend gefällt, wenn ich im Nacken die Zeit sitzen habe, die mir sagt, dass Eingewöhnung nichts bringt außer Abschiedsschmerzen beim Gehen. Ich brauche irgendwo so etwas wie Heimat. Zuflucht. Sicherheit. Wenn ich weiß, dass ich so bald von dort weggehen muss, kann ich nicht ruhig dort leben.

Es war so einfach zu glauben es würde sich richten, wenn man darauf vertraut. Nichts geht von selbst und sich in Sicherheit wiegen schützt vor falschen Entscheidungen nicht. Ich stehe in der Mitte einer Sackgasse und überlege, ob es die Sache wert ist umzukehren und einen neuen Weg zu suchen, oder ob ich weiter geradeaus gehe und am Ende gegen die Wand laufe.
Mein Leben sieht trostlos aus und keiner ist bereit meinen Fall abzubremsen geschweigedenn aufzuhalten, denn ich habe ja zwei eigene Beine, auf denen ich stehen lernen muss. Gleichberechtigung für alle - gleiche Rechte, gleiche Pflichten, keine Rücksicht auf Schwache, jeder muss gleich, Gesetz der Natur - oder war damit etwas anderes gemeint?
Und die Kirche hat nichts besseres zu tun als steif und fest zu behaupten, man würde das Geschenk Gottes, das eigene Leben wegwerfen oder die Annahme verweigern. Die Ausrede des Helfens im Sinne eines Ersatzteillagers zählt für sie nicht. Auch Organspende legitimiert eine Ablehnung des Lebens nicht. Denn Leid ist vom barmherzigen Gott zugeteilt und niemand bekommt mehr aufgebürdet als er zu tragen vermag, die Kraft wächst mit der Bürde, so zumindest in der Theorie.
Warum zählt nicht, dass man meint an sich selbst Gottes Willen vollführen zu dürfen? Wer erdreistet sich zu beurteilen, ob der Heilige Geist nicht auch durch die Hand eines Selbstmörders wirken kann? Wer maßt sich die Entscheidung an zu Bestimmen, ob ein Vorhaben Gottes Weisung und geheimen Plan entspricht?
Ich jedenfalls bin verbittert, wenn ich darüber nachdenke, wer die Gewalt über diesen Teil der öffentlichen Meinung innehat und ich frage mich, ob ich bereit bin mich mit einer Kirche zu identifizieren, die so anmaßend über Dinge entscheidet, die jeder für sich selbst entdecken muss.
Und ich bin traurig, wenn ich meinen Blick in die Zukunft schweifen lasse, weil das, von dem ich träume so weit von dem entfernt ist, was real wahrscheinlicher ist. Und diese Traurigkeit schlägt sich nieder in meinem Denken, in meinen Nächten und in jedem Wort, dass mich daran erinnert, was dort in meinem Magen für ein Stein liegt, der noch lange nicht bereit ist verdaut zu werden. Nicht, dass ich nicht mehr fröhlich wäre, meine Naivität und Unsinn schlagen in höheren Wellen, wenn ich schwer denke, ohne dass ich sagen will, dass sie der Überspielung dienen. Stimmungsschwankungen in beide Richtungen, wie bei manisch depressiven Kranken, nur von geringerer Dauer, das ist typisch für meine derzeitige Situation. Ich muss entweder lernen damit umzugehen oder ich werde den anderen Weg wählen. Doch noch habe ich Zeit, denn in dieser Entscheidung spielt die Zeit keine Rolle, denn sie kann mir von niemandem genommen werden. Nur hinausgezögert vielleicht und beeinflusst, aber das ist ein anderes Thema.
14.7.06 20:35


schmerzhafte Nebensächlichkeiten...

Mein Ohr tut mir weh. Genauergesagt, mein Ohrläppchen. Oder, noch genauer, die Stelle, an der mein Ohrläppchen durchstochen ist. Oder besser: die StellEN, an denen meinE Ohrläppchen durchstochen SIND.

Schmerzen.

Vielleicht wegen der langanhaltenden Hitze? Vielleicht wegen Überbeanspruchung der Elastizität beim Ständigen dranherumzerren und knepern, drehen und ziehen? Wer weiß. Vielleicht ist es auch bloß eine, der berüchtigten Verfallserscheinungen, die das Alter mit sich bringt. Wie bei Puma, der Katze, dessen Bein abgefault ist, nachdem es, weil es gebrochen war, von meiner Freundin, die liebevoll um sie zu sogen bereit gewesen, das Bein schiente und dabei den Verband zu fest schnürte, das Katzentier allerdings weglief, und so das Wechseln des Verbandes für knapp 3 Wochen verhinderte... bis sich das Fell samt dem Fleisch vom Knochen löste und somit ausreichend signalisierte, dass dieses Beinchen wohl etwas unbrauchbar geworden war. Vielleicht sollte ich Parallelen ziehen aus diesem Vorfall? Vielleicht war das Durchstechen der Dritten und Neusten Lochstelle ein Fehler gewesen, nachdem diese unglaublicherweise völlig unerwartet zugewachsen war, nachdem ich ein paar Tage meinen Ohrring zum Schlafen herausgenomme und ihn anschließend vergessen hatte, wieder zu montieren. Meine holzige, schmerzlich harte Tigerente.... wohingegen jedoch die anderen beiden, uralten Lochstellen trotz jahrelanger Vernachlässigung nicht einmal annährerungsweise Anstalten machten zu zuwachsen, während ich im Grundschulturnunterricht pflegte meine Ohrringe nach dem Herausnehmen zu verlieren, bis dass meine Eltern es aufgaben, mir neue zu kaufen.

Vielleicht fault also mein Ohr gerade ab. Und um den Fehler gleich nocheinmal deutlicher zu unterstreichen, fault das andere gleich mit. Denn bei so einer Hitze kann man einfach nur faulentzen. Ist es nicht so?
20.7.06 21:41





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