uninteressantes Geschwafel einer unerhörten Philosophin

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So möchte ich denn starten

Aus dem langweiligen Grund, dass ich mein Innerstes manchmal nach außen stülpen muss und ich bei vielen anderen gesehen habe, dass es über einen Blog zu funktionieren scheint, aber hauptsächlich aus dem Grund, meinen supertollen Namen für andere Blog-Schreiber zu sperren, fange ich heute ein Blog an.
Kann sein, dass ich nie wieder dahineinschreiben werde, Hauptsache, der Name ist blockiert. Nur, um Sicherzugehen

Das Design muss noch verändert werden, vielleicht ein bisschen schwärzer noch, vielleicht nur ein bisschen ausgeglichener oder aggressiver, es wird sich finden, oder bleiben wie es ist. Ich habe Zeit, bis ich tot bin. Das muss reichen.


So soll es denn sein, und ich fange mal an, die Trostlosigkeit des Internets noch trostloser zu gestalten.

Ahoi!
25.6.06 20:41


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Zur Erklärung I

DIE FARBEN

Die Farben sind, wie ihr sehen könnt, orientiert an den Farben der Nationalflagge Malawis. Nicht nur, weil ich den Namen Malawi toll finde, oder die Fahne für die schönste aller Fahnen halte, sondern, weil das die Farben sind, mit denen ich mich identifiziere:

Schwarz.

Rot.

Grün.


Und das krasseste ist die untergehende Sonne im schwarzen Balken, ganz oben. Das hat genau die Weltuntergangsstimmung in der ich lebe.


DIE ORDNUNG

Momentan sieht es so aus, als hätte ich vor, diesen Blog kontinuierlich zu ordnen. Wer mich allerdings kennt, weiß, dass ich, wenn ich Ordnung im Kopf habe, schon mein größtes Ziel erreicht und vollkommen zufrieden bin.
Da ich zwar sozial veranlagt bin und viel von Nächstenliebe & Co halte, habe ich mich dazu entschieden, nur so zu tun, als wäre dieser Blog geordnet. Ihr sollt indirekt gefördert und weitergebildet werden, wenn ich euch schon so tief sinken lasst und euch mit Blogs anderer Leute verblödet


DIE THEMEN

Da es momentan noch keine Themen gibt, kann ich dazu (wie zu allem) nur vorläufige Aussagen treffen. Ich denke, ich werde als erstes ein paar Werke meiner Fingerspitzen veröffentlichen. Diese werden namentlich mit ELWE gekennzeichnet sein. Alle sonstig erscheinenden lyrischen blabla Werke, werden entweder, wenn bekannt, mit den Autoren versehen oder auf Nachfrage zu veröffentlichen wissen. Ich werde hauptsächlich über mich und meine Weltanschauungen schreiben, ab und zu auch ein paar Essays veröffentlichen, die ich entweder ehrenamtlich für die Zeitlupe (DIE supercoole Zeitung) oder in Auftrag für die Schule (Vorträge, Ausarbeitungen...) oder in meiner Freizeit zur Schockierung meiner Leser verfasst habe. Alle diese dienen eigentlich dem Zwecke der Unterhaltung und wollen nebenbei auch verstanden und bestätigt werden. Wir werden sehen.


DAS FEEDBACK

Ich werde mich immer über Feedback freuen, solange es nicht beleidigend, völlig stumpfsinnig oder sonstetwas ist. Schreibt mir Mails, Briefe, GB-Einträge, schickt mir Päckchen, Blumen, Geschenke, kommt mich besuchen und gebt mir was aus.
Ich werde alles lesen, solange ich dazu fähig bin, werde keinem Rache schwören und mich trotzdem, auch bei überflutendem Mailkasten bei möglichst allen auf Wunsch zurückmelden. Traut euch, wenn ich was zu sagen habt. Ich höre natürlich gern nettes, nehme aber auch konstruktive Kritik gerne an. Wer mir gern seine Meinung zu einem Thema mitteilen möchte, über welches ich geschrieben habe, oder einen Themenwunsch äüßern möchte, über den ich schreiben soll, muss das ebenso an mich herantragen, wie oben beschrieben. Ich werde mich keinem Vorschlag verschließen, bevor ich nicht darüber nachgedacht habe

Und nun genug des sinnlosen Gelabers, auf in die Welt, rächt euch am Leben, es war gemein zu mir.
25.6.06 21:12


Fremdkörper

Entgegen dem Pilgerstrom,
den es hinunter
zum Feuerwerk zieht,
Wandere ich Heim
In schwarzer Nacht
Still trauernd
Allein.

Kraftlos habe ich
den Tag verbracht
in meinem Bette
weiterlebend
mit schweren Wunden
in der Seele.
Bebend.

Von Krankheit geschwächt,
Fieber geschüttelt
Stechender Schmerz im Kopf
Aus Pflicht das Essen
Und Trinken
Sonst Nichts.
Vergessen.

Elwe
25.6.06 22:26


Durch den Regen

Ich komme eben nach Hause, gestresst, klitschnass und glücklich. Ich habe es endlich vollkommen "unbeabsichtig" geschafft, in ein richtiges Sommergewitter zu kommen. Ein Gewitter mit ewig andauerndem Platzregen, vielen Blitzen und düsteren grauen Wolken. Warm war es. Nass war es. Weh tat es. Aber gut war es.

Ich wusste nicht, das Regen weh tun kann.
Ich wusste, das kalter Regen eklig ist.
Ich wollte einmal durchweicht werden.
Ich wusste, dass ich 10min Fahrrad fahre.
Ich wusste, dass ich einen Umweg mache, wenn ich noch den Brief für Simon wegschaffe.
Ich wollte ihn trotzdem abgeben.
Ich wusste, es würde schön sein.
Das war es.

Ich bin schon einmal in den Regen gekommen. Mit dem Unterschied, dass es damals richtig kalt war, ich richtig viel anhatte (Reitklamotten), die richtig schnell durchgeweicht waren (das einzig trockene an mir, als ich nach Hause kam, waren meine Füße, weil meine Reitstiefletten aus Gummi sind ), und ich wusste, dass ich niemals - auch wenn ich noch so schnell fahren würde, in 10min zu Hause sein würde. Es dauerte mindestens 20min... Irgendwann war es mir dann auch Rille, ob die Autos, die an mir vorbeifuhren mit Absicht die größten Pfützen zum Überholen auswählten, weil eh alles ein Eimer Wasser war, der über dem Geduschten ausgegossen wird.

Diesmal war es anders. Diesmal war es provoziert. Diesmal war es "freiwillig" Und es tat gut.

Einmal durch den Regen und danach heiß duschen
27.6.06 21:25


Erfolgserlebnisse

Guten Abend!

Mein Tagwerk ist vollbracht, ich war auch, wie vorgesehen, im Besucherservice des Theaters und habe, nachdem ich mir erklären lassen habe, dass die horrenden Preise Durschnittspreise für alle Platzgruppen bei freier Platzwahl im Theater am Bonaskenplatz sind, bei dem man auf allen Plätze tribünenartig "gute Sicht" hat, 144Euro für die Karten bezahlt, wobei ich so mitleidserregend ausgesehen haben muss, dass sie mir alle 8Karten unter der Hand als Ermäßigte verkauft hat (ich habe mich oft genug beklagt, dass das teuer ist ), nachdem ich dann noch aufrichtig interessiert war an der Tatsache, dass wir das (laut Stand letzter Besuch im Mai) nicht in den Verteiler der Spielpläne kommen sollten (und das, als öffentliche Einrichtung...!), wobei ich von meinem Praktikum aus weiß, dass ich Briefe an alle Institutionen geschickt habe und keiner von denen irgendetwas dafür bezahlt hat, hatte die gute Frau am Schalter genug Zeit zum Grübeln und Mit-sich-ringen, bis sie plötzlich ihre Kollegin fragte, ob dass eine andere Kollegin nicht auch über eine bestimmten Tarif abrechnen täte, was die andere bestätigte.
Sie riss die ausgehändigten Karten wieder an sich, verlangte das Wechselgeld zurück und druckte fleißig neue Karten, wobei sie mir nicht mit einem Wort erklärte wozu das Ganze. Dann verlangte sie nur noch 70 Euro und entließ mich freudestrahlend in die Freiheit.

Das nenn ich doch Bemühung um Kunden

Ich hoffe, das entspricht in etwa den Erwartungen Ich bin jedenfalls geradezu euphorisch von dieser meiner Meisterleistung (es liegt natürlich an mir, nicht an der Frau, das ist eine Stategie zum Schutz des Selbstwertgefühles *g*)

Ich freu mich somit noch ein Stück mehr auf den Theaterbesuch am Freitag - ich hoffe, das Stück ist so gut wie die Vorgeschichte *g*

Ansonsten hatte ich die lustigste ZL-Sitzung seit langen Zeiten, bei der ich das einzige weibliche Wesen unter 4Jungs war, wobei 3 davon in der 9.Klasse sind, also richtig lustige kleinpubertäre 15Jährige, die einen großartigen Humor besitzen.
Wie lange man nun tatsächlich über die Träume der Dritten Welt vom Überleben oder vom Leben unter lebenswerten Umständen, in denen sie nicht mehr um ihr Leben fürchten müssen, oder die Plural-Genderformen von Redakteur und Autodidakt, sowie Kommaregelungen und den Dativ diskutieren kann, ohne sich aufzuregen, das ist erstaunlich.
Debatten über den Nihilismus, um den es gar nicht wirklich ging, sowie die Tatsache, das Nietzsche tot ist, falls es ihn wirklich gab und, was ganz wichtig ist, über den Sinn und Unsinn eines Artikels in kleinbuchstaben waren die Hauptthemen dieser Korrekturlesesitzung. So lustig war es wirklich noch nie - und so schlecht war mir auch selten nach einem 2,5l Eimer Fürst-Pückler-Eis

Resume: Gerne wieder so ein Tag!
28.6.06 21:46


Schulfestvorbereitungen

Die 12 ist für das Schulfest verantwortlich. Montag ist es so weit. Ich glaube - hier meine ultimative Voreinschätzung - wir haben die genialsten Kurse und das schlechteste Organisationsteam seit langem.
Ich mache einen Kurs zusammen mit meiner Cousine Julia: "Marionetten in concert". Wenn alles so läuft, wie wir uns das denken und alle brav mitarbeiten wird das der absolute Knüller. Aber auch die Auswahl wird in diesem Jahr wahnsinnig differenziert sein. Über Fahrschule, Gebärdensprache, Aerobik, Kunst, Schlangen, Reiten und Austauschpräsentationen bis hin zu Französischem Kochen und Backen und der Kultband "Grüne Lampe" ist alles dabei.
Die Gesamtorganisation hat dafür auf mindestens einem Bein gehinkt. Konfuses, planloses, herumprobieren ohne klare Anweisungen und ohne das vielgepriesene perfekte Timing. Ein heilloses Durcheinander, wie es mir scheint und alles auf den letzten Drücker - aber der Ball rollt. Auch das werden sie hinkriegen, sie sind immerhin Gymnasisten aus einem Kuhkaff und niemand will ihnen den Erfolg verwehren... außer die Bayern oder Argentinien vielleicht...
29.6.06 21:47





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